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       Rennsport von 1996 bis ......!

 

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1996 fingen wir wieder mit dem Rennsport an. Diesmal aber nur so als "Hobby".

Fritz Eisenberger, ein alter Bekannter aus vergangenen Renntagen, sprach Günter an, doch mal selbst (mit ihm zusammen) nur so zum Spaß, an  einem Renntraining von Franz Sachs (Jura-Racing) teilzunehmen. Günter hatte allerdings, außer den Moto-Cross Rennen in seiner Jugend und später als "Schmiermaxe" im Gelände keinerlei Erfahrung mit Motorrädern auf der Rennstrecke. Er hatte zwar einige Testfahrten mit den Motorrädern, die er in der Zeit mit Willi hergestellt hatte, vorgenommen. Da ging es ja um nichts. Aber so richtig Rennen fahren, das war bisher nicht möglich. Selbst in der Zeit seiner selbständigkeit hatte er immer Fahrer verpflichtet, die auf seinen Motorräder saßen.  

 Und das sollte sich jetzt ändern.

Ein fahrbarer Untersatz war auch bald gefunden.In der Werkstatt stand noch eine R65. Die wurde kurzerhand für die Rennstrecke umgebaut. Um  erste Rennstreckenerfahrung zu sammeln, war das genug.

 

R65 mit 850er Motor

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die beiden fuhren zum Renntraining nach Most. Günter erhielt erste theoretischen Instruktionen vom Veranstallter, dann gings endlich am Nachmittag auf die Rennstrecke. Es wurde in Gruppen von je 6 Fahrern gestartet. Der Instruktor sollte nicht überholt werden und schon ging es los. Von wegen nicht überholen! Drannbleiben war angesagt. Obwohl die Gruppe langsam gefahren ist, hatte Günter seine Last, dieser mit der R65 zu folgen. Nach der  zweiten Kurve waren alle von der Gruppe  weit vorraus und er müßte sich sputen, sie wieder einzuholen. Es ist eben doch ein Unterschied, ob man auf der Straße oder auf der Rennstrecke fährt. Aber mit viel Einsatz und einigem Ehrgeiz sowie unzähligen Runden mit dev verschiedenen Instruktoren fühlt man sich jetzt sicher auf der Rennstrecke. Ich kann nur jedem raten, so ein Renntraining mitzumachen. Man lernt sehr viel dabei.

 

Allerdings zeigte sich bald, das die R65, so wie sie war, nicht für die Rennstrecke geignet war. Das Motorrad muß schon mehr Leistung haben, wenn man einigermaßen mithalten will.

Dafür haben wir dann aber eine R100R aufgebaut.

 

R100R-Racing

17er Räder und Slik Bereifung

Motor 1050ccm mit 41er Dell-Orto Vergaser

Eimscheibenbremse mit 4 Kolbenzange vorn

K 100 Telegabel

Pitsch Zündanlage

 

 

 

 

 

 

Im Mai 1997 war es dann soweit, das erste Rennen konnte gefahren werden!  Am Start in Most waren in der 1000er Klasse 30 Teilnehmer. Fritz  (mit einer Suzuki) ist auf Platz 11 und Günter auf Platz 15 im Ziel eingelaufen.

   

2 gute Freunde / Fritz Eisenberger und Günter

 

Fritz (67) und Günter (65) auf der Rennstrecke in Brünn

 

     

Günter (65) in Brünn

   

 

 

Vorstart zum 4h Rennen in Oschersleben

Fritz macht noch schnell ein Bild

Günter mit der K100 (4.von links)

 

  - Und es hat jede Menge Spaß gemacht, dDer Virus Rennsport hatte zugeschlagen -

Und so ging es in den nächsten Jahren bei verschiedenen Veranstaltungen dieser Art nach Hockenheim, zum Nürburgring, Oschersleben, Most und Brünn. Einige 4h Rennen haben wir auch mit Fahrern bestritten, die wir erst an der Strecke kennengelernt hatten.  

       - " Just for fun" -

 

Gustav Rainer (Kamikaze Gustav) beim Gespräch mit Günter in Oschersleben

 

Die Motorräder müßen günstig in der Herstellung und Unterhaltung sein. Deshalb wird auf  eine ausgefallene Technik und sündhaftteure Teile verzichtet. Das Hobby kostet so schon genug, deshalb kommen vorwiegend Original BMW Teile zum Einsatz.

Für die Langstreckenrennen haben wir eine K1100 aufgebaut. Der Motor erhielt eine Silent-Hektik Kennfeldzünanlage sowie 2 Doppelwebervergaser und Sportnockenwellen von Schleicher. Ansonsten ist alles aus der K-Reihe. Mit dem "Ziegelstein" werden immer noch Rennen gefahren... und er läut, und läuft....

 - Einfach in der Technik, kostengünstig und macht Spaß -

 

 

K100 - Racing

K1 Fahrwerk mit 17 Zoll-Räder

Auspuffanlage 4/1 Eigenbau

Verkleidung: Honda RC45

Sitzbank: Michel-K100

 

 

 

 

Die Rennen sind mit den Jahren immer schneller und provesioneller geworden. Man hat kaum noch die Möglichkeit, sich mit einem 2 Ventilboxer zu qualifizieren. Deshalb haben wir eine R1100RS dafür aufgebaut. Das Motorrad fährt sich sehr gut, hat eine gute Leistung und ist eigentlich problemlos. Aber es hat nichts vom alten Boxer und steht mehr, als es gefahren wird.


R1100RS

Tank: K100

Sitzbank: Cagiva Mito

Verkleidung: Honda RC 30

Auspuff: 2/2 Eigenbau

 

 

 

 

 

 

 Deshalb wurde ein neues Projekt geplant; ein 2Ventiler sollte es sein, mit allem was machbar war. So entstand ein Rennmotorrad, in dem das Wissen von rund 40 Jahren BMW Erfahrung eingeflossen sind. (Einspritzanlage, 1050ccm Hubraum, Doppelzündung, K100 Tank, K1100RS Räder und Bremsanlage ) - also ein echter "RENNBOXER" . Die Leistung von 87,3 Kw (119Ps) und eine Drehzahl von knapp 8700 U/min beschert dem Fahrer einen Fahrspaß ohne gleichen.

 

 

"Michel" BoT Boxer mit 1050ccm

 

Fahrwerk: gändert  auf Catilever - Basis R65

Telegabel: K1100RS

Zündanlage: Doppelzündung - SILENT-Hektik

Verkleidung: Kawa 600

Tank: K100

Sitzbank:Michel BoT

Auspuff: Eigenbau V4A / 2in2 Endtopf hochgelegt

Gewicht: Fahrfertig 145 kg

 

Wenn es einem zu langweilig wird und noch jede Menge Teile und Ideen vorhanden sind, ensteht schon mal was einmaliges. Eine Einzylinder sollte es sein, aber mit Kardan! Möglichst mit neuer Technik. Das Motorrad wurde  nicht für den Rennsport gebaut, sondern ist einfach nur aus "Lust am Basteln" entstanden! Alle Teile stammen mehr oder weniger aus dem BMW Baukasten. Das geänderte Motorgehäuse mit Inhalt ist von einer R100, Zylinder und Kopf von dem 1200er 4/V Boxer.

   

Zylinder und Kopf von der C1200

 

Lima und 51er Einspritzanlage von Silnent-Hektik

 

 

   

Passt sauber in den geänderten R65 Rahmen

 

600er Einzylinder mit Verkleidung und Sitzbank von Cagiva Mito

 

  Ende 2000 haben wir dann aus beruflischen Gründen eine Pause eingelegt.

Es war im Herbst 2004 als die "Droge" Rennstrecke wieder erwachte. Um hier aber die Kosten so gering wie möglich zu halten haben wir uns entschlossen, bei Classic-Veranstaltungen an einigen Rennen in Europa teilzunehmen. In der Klasse bis 500ccm für 2 Zylinder könnte man doch mit einer R50/5 oder einer R45 an den Start gehen. Die Wahl fiel dann ( auch aus Kostengründen) auf die R45.

Jetzt mußte nur noch ein Motorrad her.

Die Basis sollte also eine BMW R45 sein . Aber mit den vorhandene 27 Ps Rennen fahren? Mit viel Arbeit war es dann doch soweit. Der R45 Renner war fertig und konnte eingesetzt werden. Und er ist noch nicht einmal zu langsam. Der Motor leistete nach viel Kleinarbeit jetzt (2005) 45 Ps bei knapp 8000 U/min. Das war schon mal eine gute Basis zum weitermachen. Es wurden über die Jahre vilee Rennen gefahren, aber es fehlte noch etwas Leistung. Der rst war super.

Als nächste Maßnahme hat der Motor 2011 neu entwickelte Teile erhalten, die eine angestrebte Leistung von ca.55Ps mit einer Drehzahl von 9500 U/min (denn hier geht Leistung nur über Drehzahl) zulassen soll.  Wir blieben aber beim Hubraum von 473 ccm, aber mit speziellen Sportkolben (11:1) von Kolben-Wahl. Außerdem bekam der Motor eine selbstentwickelte Nockenwelle (Schleicher) und leichte Rennpleuel. Bei einer Drehzahl von 9000U/min und einem 8:34er Antrieb sind das immerhin 179 km/h. Das ist für eine R45 gar nicht so schlecht.

Wir erreichen aber jetzt mit den Maßnahmen 60Ps bei 10.000 U/min. Und der Motor macht alles klaglos mit......

 

R45 Racing

Verkleidung: Michel M84

Auspuff: 2/1 Eigenbau

Sitzbank: GMR 02

 

 

 

300er Einscheibenbremse mit 2 Kolbenzange

 

Motor hochgelegt / 32er Bing Vergaser

 Für die Klasse  bis 1000 ccm haben wir auch ein Motorrad auf Basis der R100S aufgebaut. Der Motor ist aber wegen der angestrebten Drehzahl ein Ultrakurzhub auf Basis der R65 mit 840 ccm. Den Motor kann man problemlos auch bis 10.000 U/min drehen lassen und hat eine Leistung von etwas über 100 Ps.

R100S mit 850ccm Motor auf Basis der R65

Zündanlage: Pitsch (Kröber)

Vergaser: 40mm Dell-Orto

Telegabel: R65

 

   
Motor hochgelgt / 40er Dell-Orto / Rahmenversteifung  

Pitsch-Magnet-Doppelzündung

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  Hier noch ein paar Bilder von den Motorrädern auf der Rennstrecke.

   

R100S / mit einem guten Fahrwerk kommt das Knie auch auf den Boden

 

mit der R45 am Ring

 

   

 

R100S / Jan Vellem Pokal am Ring 2007

 

R45 / Jan Vellem Pokal am Ring 2007

 

   

Günter mit der R45 / Vorstart Hockenheim 2012

 

 

R45 / Jan Vellem Pokal am Ring 2007

 

Günter mit der R45  auf der Start/Ziel Geraden in Hockenheim

  Günters letztes Rennen war am 12. bis 14. September 2014 bei den Hockenheim Classic.

Beim nassen Zeittraining stellt er die R45 (bei 36 Teilnehmer)) auf den 12.Startplatz./ 4. Startreihe.

Die Rennen am Samstag und Sonntag gingen bei schönem Wetter, guter Stimmung und mit einer guten Plazierung zu Ende.

Es hat uns allen wieder verdammt viel Spaß gemacht.

 

R45 Racing kurz vor dem Pflichttraining

mit einer neuen Auspuffanlage,

geänderten Sportkolben

und neuer Auspuffanlage

hat die R45 jetzt 60Ps / 9500U/min.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

 

   

einzige BMW R45 im Feld

 

aber immer gut dabei

 

die R45 macht einfach Spaß


 In  Hockenheim (16. bis 18.09.2016) haben wir unsere Rennmaschinen für 2017 vorgestellt.

   

Es waren sehr viel Zuschauer am "Michel-Stand"

 

v.l. / Einzylinder / K1100-Racing / R850R

 

 

       

Wir hatten fünf "Michel-Motorräder dabei.

 

Jörg (Brauer) in seinem Element

 

Michel-R850R

 

   

Michel-R1100 (4V) BoT

 

Michel-R45-Racing

  Besuchen Sie uns an der Rennstrecke.

 


 

 

 

 

 

 


                                                                                

 

 

 

 

 

 

 

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