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  Günter Michel Rennsportteile oder kurz GMR

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Mit 16 fing es schon an. Günter bekam von seinen Eltern eine 50er Garelli. Die Kreidler und Zündapp waren zu teuer in der Anschaffung. Die Garelli wurde von Neckermann für 480.- DM angeboten incl. Verkleidung. Im Moto-Cross hat er eine 50ccm Kreidler eingesetzt. Mit 18 hat er sich eine NSU Max zugelegt. Die Max konnte natürlich nicht so bleiben wie sie war. Sie wurde mit einer Horex Telegabel, Habermann-Verkleidung und Sitzbank, sowie offenen Ansaugtrichter und Hosketüten versehen.

   

50er Garelli

 

NSU Max in Teilen

Weitere Erfahrung mit Motorräder und insbesonderen mit BMW konnte er sich in seiner gemeinsamen Zeit mit seinem Bruder Willi aneignen. Wlli wollte nur noch Rennsport betreiben, daher hatte man sich geeinigt, das Günter die "normale Kundschaft" bedient. Damit waren Kunden gemeint, die ihr Straßenmotorrad mit "Michel-Teilen" versehen wollten.

Deshalb hatte sich Günter 1981 in Oppenheim auf die  Wartung und Reparaturen von BMW  Motorräder spezialisiert. Zuerstim Nebenerwerb. Als dann sein Geschäft immer mehr Zuspruch bekam, hat er 1984 sein Hobby zum Beruf gemacht. Gleichzeitig zog er in neue Geschäftsräume nach Guntersblum.

- Um sein Geschäft zu dem von Willi zu unterscheiden, gründete er die GMR-Sportmotorrad GmbH -

Bald merkte Günter, das er ohne Rennsport zu betreiben, nicht auskam. GMR begann 1985 deshalb  auch mit dem Rennsport, Für eine optimale Abstimmung war ein Prüfstand unumgänglich. Günter hat auch Leistungsmessungen für den TüV-Rheinland, sowie Privatpersonen vorgenommen. Im Ausstellungsraum wurde eine Bar eingerichtet, an der so manches "Kirner" geflossen ist. 

 

       

Bar zum "Fahrerlager"

 

Fangt schon mal an, es gibt immer was zu tun

 

Verkaufsraum mit Bar.

 

   

Saubere Werkstatt

 

Bosch-Leistungsprüfstand (auch für PKW)

Im Angebot waren Verkleidungen, Sitzbänke, Fußrastenanlagen, Kotflügel  usw. Ab 1986 gab es auch TÜV-Gutachten für  Niederquerschnittbereifung (Metzler) 100/90x19 und 120/90x18 für die R50/5-R100/7 und 90/90x18 sowie 120/90x18 für die R45/65 Modelle. Dazu noch Zylinder-Unrüßtsätze: R45 auf 684ccm (29Kw/39Ps) R65 auf 840ccm (35Kw/50Ps) R80 auf 980ccm (35Kw/50Ps)

GMR - Rennsport

Im Rennsport hat "GMR" auch einige Zeit (1985 bis 1987) an Langstrecken-Rennen teilgenommen. Es wurde aber immer schwerer, sich mit einem Boxer zu qualifizieren.Es fehlten zum Schluß (105% Hürde) meist nur ein paar Zehntel. Die Werksmotorräder hatten extra einen "Qualli-Motor", da hatte man nichts entgegenzustzen. Das Rennen selbst war für die von GMR getunten Motorräder hingegen kein Problem, denn sie waren bisher immer über die volle Distance der 24h gelaufen.

Deshalb hat sich das Team entschieden an den BoT- Rennen teilzunehmen.  Für den Transport der Motorräder hatte man auch einen Mercedes-Reisebus zum Wohnmobil umgebaut. Die  "Kirner" Brauerei war einige Zeit als Sponsor tätig.

- Hier einige Bilder aus dieser Zeit -

 

GMR-Wohnmobil

Platz für zwei Motorräder mit Werkstatt.6 Schlafplätze, Küche mit Kühlschrank usw.

 


   

R75/6 von GMR

 

Gestrippter Boxer / mit mechanischem Ani-Dive

 

GMR Team in Le-Mans

 

       

Renntraining in Mugello

 

Für  jeden Spaß zu haben / GMR-Team

 

Und weiter gehts....

 

 

Harry Gres und Peter Winter auf RK1 und RK2 beim Renntraining in Mugello

   Der Name "RK" kommt von Harry Gres und bedeutet eigentlich "Rennkuh".

24H von Spa / Fancis Dab'e auf  750er GMR-BMW (noch) vor Werkshonda

                                     

Guy de Cron bei den 24h von Spa auf der GMR-BMW R75/6

 

   

Klaus Horn beim Bremsen wechseln

 

Tankstopp und Fahrerwechsel beim 6h Rennen in Donington

Von 1988 bis 1990 nahm man an den damals sehr populären BoT Rennen teil. Gefahren wurde z.B. in Speyer, Hockenheim, St.Wendel, Nurburgring, Avus, Augsburg, Kassel, Most, Zolder.....

Harry in Collmar-Berg auf GMR BoT-BMW mit Krauser 4V Motor

 

       

Harry Gres auf einer GMR-Bot BMW

 

1989 Speyer

 

1989 Speyer

 

       

1989 Speyer

 

1988 Most

 

1989 Zolder

GMR hatte sich auch bei BMW als Händler beworben, aber die Auflagen von BMW waren so groß, das man sich am Ende für Ducati/Cagiva (DNL) entschieden hat. Diese Marken paßten ganz gut zu BMW und man konnte mit der  Ducati (1990) an den BoT Rennen teilnehmen.

 

GMR-BMW R100R

Verkleidung Ducati 851

Tank R80G/S

Sitzbank BoT 1

Räder K1

Telegabel K100

 

 

   

GMR-Ducati 851

 

Renn-Mito

Für die 125er Klasse hat GMR zusammen mit Hartmut Bischoff eine Cagiva Mito zur Rennmaschine umgebaut. Hartmut hat aus den 27Ps jetzt 45Ps herausgeholt. Leider wurde das Projekt aus finanziellen Gründen eingestellt.

Dafür hat man aus Spaß mal eine BM-Duc gebaut. Hier kamen Teile der 851er Duc zu Motorteilen einer R100.

   

 

War nur ein Versuch! Aber wegen der Baubreite wurde das Projekt wieder verworfen
 

 

BMW mit Ducati Zylinder

 BMW hat die Idee mit der Desmotromic dann auch (natütlich viel besser) in die Tat umgesetzt.

   

Werks Desmo

 

schöner Ventiltrieb

Schade, das man dieses Projekt bei BMW nicht weiterverfolgt hat. So eine Replika in kleiner Stückzahl für die Straße...

Extra für Langstreckenrennen wurde auch eine K75 aufgebaut. Die Motorelektronik kam von Opel aus der Versuchsabteilung! Motor und Fahrwerk wurden überarbeitet. Als das Projekt fertig war, wurde das Langstrecken-Regelwerk geändert und man konnte das Motorrad nicht mehr einsetzen.

K75 Racing / Paraleverschwinge, Auspuff  3/1 Eigenbau

                          

Mittlerweilen hatte man Kundschaft aus aller Herren Länder, was nicht zuletzt ein Verdienst von Doug Jackson aus England war. Er machte als Journalist die GMR-Produkte auf der ganzen Welt bekannt! So kamen Teile von GMR in Europa, den USA, Mexico,   Kanada, Japan, und den vereinigten Emiraten an den Mann.

 

GMR mit einer 1100er Rennmaschine auf der Titelseite

 

An den von "Motorrad" durchgeführten Tunertreff war man auch einigemale dabei! Hier zu sehen mit einer von GMR umgebauten R80 mit 1000ccm. Erstaunlich waren die erreichten189 km/h mit 50Ps. Andere Anbieter kamen am gleichen Tag mit ihren  "100Ps" gerade mal etwas über die 200er Marke.

   

Praleverschwinge / Motor 40mm höhergelegt

 

K100 Telegabel / WIWO Bremsanlage

 

Dazu kam dann noch der GMR-Motorsportclub. Mitglieder konnten Ersatzteile billiger beziehen und an GMR-Schrauberlehrgängen teilnehmen. Hierbei wurde den Teilnehmern der Umgang mit dem Motorrad sowie kleinere Reparaturen für Unterwegs vermittelt! Einmal im Jahr gab es auch ein Treffen (Fest) in Guntersblum für alle Kunden.

  - Bis dann im Februar 1993 sein schwerer Autounfall kam - 

 

Ford mit Kaltverformung

 

Durch den Unfall ist Günter für ca. 8 Monate in seinem Betrieb ausgefallen.

Viele seiner Kunden  haben  sich  in dieser Zeit  einen anderen Anbieter / Händler gesucht. Der Betrieb hatte, bedingt durch den Unfall, dann doch sehr gelitten! Die finanziellen Einbußen zwangen ihn deshalb, sein Personalstand nach und nach zu verkleinern.

Anfang 1994 hat er sein Geschäft dann ganz aufgegeben und ist  von Guntersblum nach Ludwigshöhe umgezogen.

Hier war er mit "Ktt" zusammen noch kurze Zeit für einen kleinen Kundenkreis tätig.

 

- Ende 1995 hat er sich dann aus gesundheitlichen Gründen ins Privatleben zurückgezogen -

 

 

 

 

 

 

 

Rennsport mit 2V Boxer  | michel-bmw@t-online.de